Direkt-Siebdruck

2. Direkt-Siebdruck: optimal bei größeren Stückzahlen ab 30 Stk.

Das "klassische" Druckverfahren. Eine spezielle "dickflüssige" Farbe wird durch ein teildurchlässiges Sieb (feines Netzgewebe) auf das Textil gerakelt und anschließend getrocknet. Für jede Druckfarbe ist dazu jeweils ein eigenes Sieb und ein separater Film nötig. Es sind nahezu alle Farben reproduzierbar (angenähert an Pantone® oder HKS®). In einem Durchgang können auf dem Siebdruck-Vollautomaten bis zu 8 Farben gleichzeitig gedruckt werden. Rasterdrucke und Verläufe sind bedingt möglich.

Geeignet für fast alle Textilien (T-Shirts, Polo-Shirts, Sweat-Shirts, Jacken, Lanyards...)
Wir drucken hauptsächlich mit Plastisolfarben (siehe "Plastisol-Transfers")

Stärken: + bei größeren Stückzahlen vergleichsweise geringe Kosten
+ hohe Qualität (sehr gut deckende und leuchtende Farben)
+ Druck sowohl auf helle und dunkle Textilien möglich (bei dunklen ist ein zusätzlicher Unterdruck nötig)
+ sehr gute Waschbeständigkeit
+ Spezialdrucke möglich (z.B. 3D-Drucke, Schaumdrucke, Effektfarben)
Schwächen: - relative hohe Vorkosten: pro Farbe wird je 1 Film und 1 Sieb benötigt
- max. 28-er bis 32-er Raster -> Verläufe und 4c nur bedingt möglich
- 4c-Rasterdruck auf dunkle Stoffe erfordert ein aufwendiges Separationsverfahren
Stückzahl: Mindestmenge 30 Stk. - je nach Farbenanzahl erst ab größeren Stückzahlen rentabel
Fertigung: je nach Menge ca. 10 - 20 Werktage ab Auftragsklarheit
Daten: a) 1-farbige Volltonmotive: Strichvorlagen oder Datei, Motiv schwarz auf weiß (auch bei farbigem Druck bzw. farbigen Textilien)
vorzugsweise Vektorformat, z.B. AI, EPS, CDR), alle Schriften in Pfade (Kurven) gewandelt
oder TIFF, PhotoShop, JPG (mind. 300 dpi bei 1:1-Größe, RGB-Modus)
b) mehrfarbige Strichvorlagen: echtes Vektorformat (ohne eingebundene Bitmaps), z.B. CorelDraw (CDR), Illustrator (AI, EPS)
c) ein- oder mehrfarbige Rasterdrucke: Photoshop, Hintergrund transparent (oder weiß), alle Layer (Ebenen) beibehalten und mitliefern
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