Aktuelle Fertigungsdauer beim Digital-Textil-Direktdruck: ca. 3 Werktage
 
 
T-Shirt Druck | Textildruck Druckverfahren

Druckverfahren für Textildruck (T-Shirts, Mini-Shirts...)

1. Digitaler Textil-Direktdruck - ab 1 Stk.

2. Siebdruck (Direktdruck) - ab 50 Stk.

3. Flex-/Flock - ab 20 Stk.

4. Plastisol-Transfers - ab 50 Stk.

5. Bestickungen - ab 50 Stk.

6. Sublimationsdruck - ab 10 Stk.

7. Sonstige: Direktflock, Flocktransfers, printable flex

 

Weitere Informationen und Preise finden Sie hier: Infos, Kataloge, Preislisten

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Hinweis: Die Mindestmengen gelten nicht für Artikel aus unserem Online-Shop


1. Digitaler Direktdruck: (engl.: "Direct Garment Printing") - bereits bei Kleinaufträgen, ab 1 Stk.
Beim digitalen Direktdruck wird mit speziellen Inkjet-Druckern und entsprechenden Textiltinten direkt auf das Textil gedruckt und die Tinte anschließend mit Hitze fixiert. Dieses relativ neue Druckverfahren eignet sich besonders gut für helle Textilien. Der große Vorteil sind hochauflösende Grafiken und ein angenehm weicher Tragekomfort ohne spürbaren Farbauftrag. Bei dunklen Textilien muss ein Weiß unterlegt werden, das relativ aufwendig und v.a. zeitintensiv zu verarbeiten ist.

Stärken: + Angenehm weicher Griff durch spezielle wasserbasierende Pigmenttinten
+ sehr gute Waschbeständigkeit, insbesondere beim Druck auf helle Textilien
+ Höchste Bildqualität und feinste Details durch vergleichsweise hohe Druckauflösung
+ brillant leuchtende Farben
+ besonders für kleine und mittlere Auflagen vergleichsweise günstig und schnell
+ Einzelnamen und individuelle Ziffern möglich
Schwächen: - der Direktdruck auf dunkle Textilien ist aktuell noch sehr aufwendig und teilweise nur bedingt waschbeständig.
Stückzahl: ab 1 Stk.
Fertigung: je nach Menge ca. 3 - 15 Werktage ab Auftragsklarheit
Daten: Bitmap-Formate: TIF, JPG unkomprimiert, PSD (Schriften gerastert) - Hintergrund weiß oder transparent
Vektor-Formate. EPS, AI, CDR - Schriften in Kurven gewandelt
Druckdaten bitte in Originalgröße - Auflösung mind. 300 dpi - Farbmodus: RGB
Hinweis: Beim Digitalem Textil-Direktdruck wird mit wasserbasierenden Pigmenttinten gedruckt. Beste Ergebnisse lassen sich auf weißen oder ash-grauen Textilien erzielen. Beim Druck auf farbige Textilien decken die lasierenden Druckfarben nicht vollständig die Textilfarben ab, so dass diese durchleuchten und somit eine "Farbmischung" stattfindet.
Beispiele:
  • Weiße Flächen im Motiv sind eigentlich transparent und erscheinen beim Druck auf rosafarbenen T-Shirts auch in der Textilfarbe.
  • hellblaue Druckfarben auf gelben T-Shirts erscheinen grünlich
  • schwarze Druckfarben sind unproblematisch und decken auf allen Textilfarben

2. Direkt-Siebdruck: optimal bei größeren Stückzahlen, ab 50 Stk.

Das "klassische" Druckverfahren. Eine spezielle "dickflüssige" Farbe wird durch ein teildurchlässiges Sieb (feines Netzgewebe) auf das Textil gerakelt und anschließend getrocknet. Für jede Druckfarbe ist dazu jeweils ein eigenes Sieb und ein separater Film nötig. Es sind nahezu alle Farben reproduzierbar (angenähert an Pantone® oder HKS®). In einem Durchgang können auf dem Siebdruck-Vollautomaten bis zu 8 Farben gleichzeitig gedruckt werden. Rasterdrucke und Verläufe sind bedingt möglich.

Geeignet für fast alle Textilien (T-Shirts, Polo-Shirts, Sweat-Shirts, Jacken, Lanyards...)
Wir drucken hauptsächlich mit Plastisolfarben (siehe "Plastisol-Transfers")

Stärken: + bei größeren Stückzahlen vergleichsweise geringe Kosten
+ hohe Qualität (sehr gut deckende und leuchtende Farben)
+ Druck sowohl auf helle und dunkle Textilien möglich (bei dunklen ist ein zusätzlicher Unterdruck nötig)
+ sehr gute Waschbeständigkeit
+ Spezialdrucke möglich (z.B. 3D-Drucke, Schaumdrucke, Effektfarben)
Schwächen: - relative hohe Vorkosten: pro Farbe wird je 1 Film und 1 Sieb benötigt
- max. 28-er bis 32-er Raster -> Verläufe und 4c nur bedingt möglich
- 4c-Rasterdruck auf dunkle Stoffe erfordert ein aufwendiges Separationsverfahren
Stückzahl: Mindestmenge 50 Stk. - je nach Farbenanzahl erst ab größeren Stückzahlen rentabel
Fertigung: je nach Menge ca. 10 - 20 Werktage ab Auftragsklarheit
Daten: a) 1-farbige Volltonmotive: Strichvorlagen oder Datei, Motiv schwarz auf weiß (auch bei farbigem Druck bzw. farbigen Textilien)
vorzugsweise Vektorformat, z.B. AI, EPS, CDR), alle Schriften in Pfade (Kurven) gewandelt
oder TIFF, PhotoShop, JPG (mind. 300 dpi bei 1:1-Größe, RGB-Modus)
b) mehrfarbige Strichvorlagen: echtes Vektorformat (ohne eingebundene Bitmaps), z.B. CorelDraw (CDR), Illustrator (AI, EPS)
c) ein- oder mehrfarbige Rasterdrucke: Photoshop, Hintergrund transparent (oder weiß), alle Layer (Ebenen) beibehalten und mitliefern

3. Flex-/Flock (Plotter): optimal bei Text- und Clipart-Motiven, ab 20 Stk.

Mit Hilfe eines Schneidplotters wird die vektorisierte Vorlage aus einer hochqualitativen Flex- bzw. Flockfolie spiegelverkehrt geschnitten. Die nicht benötigten Folienteile werden manuell mit einer Pinzette abgezogen (entgittert). Dieses Motiv wird dann mit Hilfe einer speziellen Transferpresse bei 140 - 190 Grad auf das Textil gepresst. Der Schmelzkleber auf der Motivrückseite verbindet sich dauerhaft mit dem Textil.
Flex: eine dünne, glatte Folie mit einer gummiartigen Oberfläche
Flock: samtartige, velour-ähnliche, langfaserige Oberfläche. Äußert langlebig.

Beide Druckverfahren sind für alle T-Shirts, Sweat-Shirts, Polo-Shirts und Jacken aus Baumwolle oder Polyester bestens geeignet. Schlüsselbänder bieten wir nur mit Flexdruck an. Bei Jacken aus Nylon oder bei beschichteten Kunstfaserstoffen empfehlen wir Siebdruck.

Stärken: + vor allem bei kleineren Stückzahlen vergleichsweise günstig
+ hohe Qualität (sehr gut deckende und leuchtende Farben)
+ Druck sowohl auf helle und dunkle Textilien möglich
+ Insbesondere Flock ist äußerst strapazierfähig
+ gute Waschbeständigkeit bis 60 Grad (Effekt-Flexfolien bis 40 Grad)
+ Einzelnamen und individuelle Ziffern möglich
+ auch Spezialfolien, z.B. reflektierend (EN 471), silber/gold-glänzend
Schwächen: - nur 1- bis maximal 2-farbige Motive möglich
- bei größeren Stückzahlen sehr aufwendig, da hoher Entgitteraufwand
- keine Raster (z.B. Verläufe) und Fotomotive möglich
Stückzahl: Mindestmenge 20 Stk.
Fertigung: je nach Menge ca. 5 - 10 Werktage ab Auftragsklarheit
Daten: plottfähige Vektorformate, z.B. CorelDraw (CDR), Illustrator (AI, EPS)

4. Plastisol-Transfers: optimal bei "Wiederholungsaufträgen", ab 50 Stk. (Erstauftrag)

Bei diesen Transfers wird im Siebdruckverfahren ein Trägerpapier spiegelverkehrt mit Plastisolfarben bedruckt und mit einem Spezialkleber (Granulat) hinterlegt. Die Transfers werden anschließend mit einer Heißtransferpresse auf das Textil übertragen.

Vor allem bei filigranen oder mehrfarbigen Motiven auf Baumwolle, Polyester und Kunstfaser eine sehr gute Alternative zum klassischen Siebdruck.

Stärken: + Die Transfers können kostengünstig auf Vorrat produziert werden
+ bei mittleren Mengen und vielen Farben vergleichsweise günstig
+ Druck sowohl auf helle und dunkle Textilien möglich
+ Druck auf fast allen thermisch belastbaren Materialen (auch auf Nylon)
+ hohe Waschbeständigkeit - je nach Granulat bis 90 Grad
+ relative feine Raster möglich (bis 40-er)
Schwächen: - relative hohe Vorkosten: pro Farbe wird je 1 Film und 1 Sieb benötigt
- bei größeren Stückzahlen teuerer als Direkt-Siebdruck
- leicht gummiartige Oberfläche, v.a. bei Transfers auf dunkle Stoffe
Stückzahl: Mindestmenge 30 Transfers - Bevorratung möglich - Haltbarkeit ca. 12 Monate bei sachgemäßer Lagerung
Fertigung: ca. 15 Werktage ab Auftragsklarheit
Daten: a) 1-farbige Volltonmotive: Strichvorlagen oder Datei, Motiv schwarz auf weiß (auch bei farbigem Druck bzw. farbigen Textilien)
vorzugsweise Vektorformat, z.B. AI, EPS, CDR), alle Schriften in Pfade (Kurven) gewandelt
oder TIFF, PhotoShop, JPG (mind. 300 dpi bei 1:1-Größe, RGB-Modus)
b) mehrfarbige Strichvorlagen: echtes Vektorformat (ohne eingebundene Bitmaps), z.B. CorelDraw (CDR), Illustrator (AI, EPS)
c) ein- oder mehrfarbige Rasterdrucke: Photoshop, Hintergrund transparent (oder weiß), alle Layer (Ebenen) beibehalten und mitliefern
Plastisole Unter Plastisolfarben für den Textil-Direktdruck versteht man hochdeckende, extrem leuchtstarke Farben aus PVC, die sich vor allem hervorragend für dunkle Textilien aus Baumwolle und bedingt auch für Mischgewebe (Baumwolle/Polyester) eignen. Plastisolfarben sind nicht lufttrocknend, sondern müssen in speziellen Trocknertunneln polymerisiert ("heißfixiert") werden. Plastisoldrucke sind sehr gut waschbeständig.

5. Bestickungen: optimal bei kleinen mehrfarbigen Motiven, ab 50 Stk.

"Die wohl edelste Form der textilen Werbung". Mittels modernster Mehrkopf-Stickautomaten wird das Motiv mit Nadel und Faden in das Textil gestickt. Von jedem Motiv muss zunächst in der gewünschten Größe ein Stickprogramm angefertigt werden. Dieses so genannte "Punchen" ist für die spätere Qualität der Bestickung maßgeblich entscheidend und erfordert viel Wissen und noch mehr Erfahrung.
Für die Kalkulation von Stick und Stickprogramm benötigen wir in jedem Fall vorab das Motiv als Datei in der endgültigen Größe sowie Infos zur gewünschten Textilart ("feine" Stoffe und Caps werden z.B. anders gepuncht als Polo-Shirts).

Bestickungen sind für nahezu alle Textilien aus Kunstfaser oder Baumwolle oder Frottee geeignet. Bei T-Shirts und Polo-Shirts empfehlen wir unbedingt Heavy-Weight-Qualiäten.

Stärken: + vergleichsweise günstige Stickkosten bei kleinen und bei mehrfarbigen Motiven
+ tolle Effekte durch glänzende Garne und dreidimensionale Effekte
+ extrem langlebig und waschbeständig - auch bei Arbeitsbekleidung
+ optimale Veredelungsform für Caps, Mützen, Fleece und Frottee
Schwächen: - relativ hohe Kosten für die erstmalige Erstellung des Stickprogramms (normal zwischen 50 und 200 EUR)
- relativ hohe Stickkosten bei sehr großen Motiven (viele Stiche)
- für kleine Schriften nur bedingt empfehlenswert
Stückzahl: Mindestmenge 50 Stück - bei Nachbestellungen auch kleinere Mengen ab 30 Stk.
Fertigung: ca. 10 - 15 Werktage ab Auftragsklarheit
Daten: vorzugsweise Vektorformat, z.B. CorelDraw, Illustrator (AI, EPS)
aber auch TIFF, PhotoShop, JPG (200-300 dpi bei 1:1-Größe

6. Sublimation: optimal bei farbigen Motiven auf weißen Polyestertextilien, ab 10 Stk.

Als Sublimation bezeichnet man den Übergang eines Stoffes von dem festen in den gasförmigen Zustand. Bei diesem relativ jungen Druckverfahren wird das Motiv normalerweise mit besonderen Sublimationstinten auf ein speziell beschichtetes Papier gedruckt und dann mit einer Transferpresse auf das Material (z.B. Textilien, Schlüsselbänder oder Tassen) übertragen. In unserem www.shirtladen.de finden Handel, Gewerbe und Vereine eine reichhaltige Auswahl an Sublimations-Shirts.

Stärken: + Äußerst brillante Farben und eine hohe Detailgenauigkeit
+ kein Farbauftrag spürbar - Farbe sublimiert in die Textilfaser
+ geringe Vorkosten, deshalb auch für Kleinstauflagen geeignet
+ Sehr gute Waschbeständigkeit
Schwächen: - Druck nur auf weiße Materialien möglich
- Grundmaterial muss aus Polyester (z.B. Funktions-T-Shirts) oder mit Polyester beschichtet sein
Stückzahl: Mindestmenge 10 Stück
Fertigung: je nach Menge a. 3-10 Tage ab Auftragsklarheit
Daten: Bitmap-Formate: TIF, JPG unkomprimiert, PSD (Schriften gerastert) - Hintergrund weiß oder transparent
Vektor-Formate. EPS, AI, CDR - Schriften in Kurven gewandelt
Druckdaten bitte in Originalgröße - Auflösung mind. 300 dpi - Farbmodus: RGB

7. Direktflock, Flocktransfer, printable flex

Je nach Motiv und Textilart bieten wir auch noch andere Druckverfahren an. Bitte senden Sie uns Ihre Anfrage und das gewünschte Motiv vorab zu und wir beraten Sie gerne, welches Druckverfahren für Sie geeignet ist.

Direktflock Im Siebdruckverfahren wird ein spezieller Kleber in Motivgröße auf das Textil aufgetragen. Anschließend werden 0,5 bis 1,0 mm lange Flockfasern (aus Polyester oder Viskose) mittels eines elektrostatischen Verfahrens "eingeschossen". Mindestmenge 50 Stück.
+ extrem langlebig und waschbeständig - auch bei Arbeitsbekleidung
+ sehr weicher samtartiger Griff, sehr edle Optik
+ es können auch verhältnismäßig kleine Objekte oder einfarbige Bitmaps beflockt werden
- Strichstärken unter 2 mm (z.B. bei filigranen Motiven) nicht möglich
Flocktransfer: Die mehrfarbigen Flocktransfers werden Im Siebdruckverfahren erstellt und mit einem Schmelzkleber beschichtet. Sie werden anschließend im Heißtransferverfahren auf das Textil übertragen.
Mindestmenge: 50 Stück
+ mehrfarbige, hochdeckende und freistehende Motive möglich
+ gute Waschbeständigkeit
- Strichstärken unter 2 mm (z.B. bei filigranen Motiven) nicht möglich
printable flex: Das Motiv wird mit einem geeigneten Inkjet Drucker z.B. mit Solvent- oder Sublimationsfarben auf einen weißen oder transparenten "printable flex" gedruckt und danach (je nach Motiv) normalerweise konturgeschnitten. Der bedruckbare Flex ist mit einem Schmelzkleber (hot melt) beschichtet, so dass die Transfers anschließend im Heißtransferverfahren auf das Textil übertragen werden können.
Mindestmenge: 50 Stück
+ mehrfarbige, hochdeckende und freistehende Motive in Photoqualität möglich
+ mittlere Waschbeständigkeit
- Konturschnitt von filigranen Objekten nicht möglich
- relativ glänzende Oberfläche und, je nach verwendetem Flex, ziemlich starrer Griff
   
 

© 2005-2010 Norbert Gmehling - adshirt.de
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